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Sendung «Treffpunkt» im Radio SRF1 zum Thema Au Pair

Sendung Treffpunkt zum Thema Au Pair

In Haushalt helfen, kochen, Kinder betreuen und dabei Französisch lernen: In den 1970er-Jahren verbrachten Tausende Frauen ein Jahr im «Welschen». Inzwischen ist die Nachfrage seitens junger Erwachsener markant gesunken.

Es gab Zeiten, da gehörte das Welschlandjahr nach der obligatorischen Schulzeit zum Ausbildungsprogramm vieler junger Frauen dazu. Sogenannte «Au-pair» oder «Jeune Filles» aus der Deutschschweiz lernten in der Romandie unter anderem, was es bedeutet, einen Haushalt zu schmeissen, Kinder zu betreuen oder andere Arbeiten zu erledigen.

Au-pair als billige Arbeitskraft?
Allerdings war das Prinzip des Welschlandjahres auch immer wieder mit Kritik konfrontiert. Junge Menschen würden gegen Kost und Logis als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, hiess es. Von feministischer Seite kam der Einwand, der Arbeitsaufenthalt mache die Frauen zu Hausfrauen und kappe ihnen damit anderweitige berufliche Perspektiven.

Kaum Interesse am Welschlandjahr
Heute ist der Aufenthalt bei einer Familie in der Westschweiz vertraglich klar geregelt – und er wird entlöhnt. Allerdings interessieren sich gemäss der Vermittlungsorganisation Pro Filia immer weniger Jugendliche für ein Welschlandjahr. Warum? Und welche Erinnerungen haben Hörerinnen und Hörer an ihr Jahr in der Romandie?

Zu Gast im Treffpunkt sind Therese Suter, Präsidentin Pro Filia Schweiz und Carmen Landolt Läubli, Mitarbeiterin von Pro Filia Freiburg.

 

Link: https://www.srf.ch/audio/treffpunkt/was-ist-aus-dem-welschlandjahr-geworden?id=12630347

OBA 2024 in St. Gallen

PRO FILIA wird dabei sein, kommt uns am Stand INTERMUNDO Halle 3.1/Stand 3.1.09 besuchen.

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Berufsmesse in Schaffhausen 2024

PRO FILIA hat einen Stand
Hauptgebäude 1 OG.

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Zeitungsbericht über Au-pair

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Von Freiburg nach Lungern

Sarah, warum hast du dich für einen Au-pair-Aufenthalt entschieden?

Weil ich Deutsch für mein Studium brauche und durch mehrere Berichte erfahren habe, dass es eine gute Erfahrung ist, was ich bestätigen kann.

 

Wie lebt deine Gastfamilie?

Meine Au-pair Familie lebt im Kanton Obwalden. Der Vater arbeitet zu 100 Prozent, die Mutter arbeitet an zwei Nachmittagen pro Woche. Die Kinder gehen noch nicht alle in die Schule. Wir unternehmen viel, entweder zu Hause oder draussen oder erkunden sogar oft die Gegend.

 

Was sind deine Aufgaben in der Gastfamilie?

Ich beschäftige mich täglich mit den Kindern. Ich kaufe manchmal ein, um das Abendessen zu machen. Ich räume im Haus auf und staubsauge jeden Tag. Ich kümmere mich auch um die Wäsche der Kinder.

 

Gehst du auch zur Schule?

Ich gehe nicht zur Schule, sondern mache jeden Dienstagabend einen Online-Kurs bei der Migros-Klubschule. Online ist einfacher wegen den Arbeitszeiten, die ich in der Familie habe.

 

Gehst du an den Wochenenden nach Hause?

Ja ich fahre jedes Wochenende nach Hause.

 

Du bist schon eine Weile in der Gastfamilie was ist dein Zwischenfazit? Was war leicht und was war schwierig?

Ich würde sagen, dass es auch jetzt noch manchmal schwierig ist. Es ist ein anderer Rhythmus, den man entweder in Bezug auf die Kinder oder in Bezug auf die Sprache annehmen muss. Ich gebe auch zu, dass es anfangs mit der Sprache etwas kompliziert war. Aber ich bin in einer netten Familie gelandet, die alles dafür tut, dass ich so gut wie möglich vorankomme und mich wie zu Hause fühle.

 

Was glaubst du bringt dir dieses Jahr für deine persönlich Zukunft und deinen angehenden Beruf?

Ja, ich denke, dass mir dieses Jahr viel für meinen weiteren beruflichen Werdegang bringen wird. Die Sprachkenntnis werden mir sicher von Vorteil sein. Auch wird mein Verant-  wortungsbewusstsein und meine Selbstständig-keit gestärkt.

 

Würdest Du ein Au-pair-Jahr weiterempfehlen?

Ja, ich würde es empfehlen. Es ist eine großartige Erfahrung, die Sprache zu lernen, ohne ständig mit Grammatikbüchern konfrontiert zu werden, wie es in der Schule oft der Fall ist.

Jahresbericht 2024

Öffnen Sie hier den Jahresbericht 2024 als PDF-Dokument.

Julia Bernet, Au-pair bei PRO FILIA

Julia Bernet (16) aus dem Kanton Luzern war 2022/23 Au-pair bei einer wundervollen Familie in Fribourg.

Lesen Sie hier ihren Erfahrungsbericht.

Erfahrungsbericht Julia Bernet

 

Nora als Au-pair in Lugano

Mila als Au-pair in Estavayer-le-Lac

Au-pair Anaïs erzählt

Au-pair Anaïs erzählt über das spannende und vielseitige Au-pair-Jahr im Kanton Zürich.

Lies hier weiter, wie es mit PRO FILIA ein tolles Zwischenjahr war.

Primus Oberstufe 2023_Au-pair

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